WKSA – Zwischenstand

So ganz kurz vor knapp reihe ich mich jetzt noch beim vorletzten Treffen des WeihnachtsKleidSewAlong des MeMadeMittwoch-Teams ein.  Beim nächsten Treffen, das am 23. Dezember startet geht’s bereits ums große Ganze, das FINALE!

Oh mein Gott das ist in einer Woche!!!

… wobei? Ich bin mit dem Gefühl gestartet, niemals am Ziel anzukommen und wenn ich meine bisherigen Resultate betrachte, muss ich zugeben, mehr als nichts ist das allemal.

Kurz zur Erinnerung. Ich hatte mir blödsinnig viel vorgenommen:

  1. Ein Kleid für Heiligabend,
  2. Eine Hose samt Bluse für den 1. Weihnachtsfeiertag und
  3. Ein Rock, nebst Pullover für den 2. Weihnachtsfeiertag.

Wie ist der Zwischenstand?

Mein Plan zu den Stoffen musste ich noch mal kippen, denn nachdem ich die Schnitte für das Kleid und den Rock fertig hatte, war klar, das die geplanten Stoffstücke nicht reichen werden. Bei den Hosen reichten zwar die vorhandenen Bestände, aber ich war irgendwie uninspiriert. Das ist für mich aber kein so ungewöhnlicher Umstand. Welcher Schnitt zu welchem Stoff will, ermittle ich meist intuitiv, was schlicht bedeutet ich hab den Schnitt und leg die Stoffstücke daneben und warte bis beide zu mir sprechen. Ich muss sicher nicht erwähnen, das da noch das ein oder andere neue Stoffstück den Weg zu mir gefunden hat.

So nun zu den Erfolgsmeldungen:

Das Outfit Hose samt Bluse ist fertig. Favorisiert für die Hose, hatte ich zwei Schnitte aus der Pramo von 1979. Entschieden habe ich mich am Ende für Model Nr. 34.

Da ich den Schnitt noch nie genäht hatte, gabs erst  mal ein Probemodel. Ich war erst sehr skeptisch, da der Schnitt zuerst sehr seltsam wirkte. Am Ende hat das probetragen, dann aber überzeugt. Ich hatte noch nie so eine bequeme Hose. Das „Weihnachtsmodel“ist inzwischen auch fertig und warum auch immer, ist diese Hose nicht so bequem. Aber ich hatte sie nur kurz an, deswegen geb ich ihr noch etwas Zeit. Beim Stoff gab es noch ein heftiges hin und her. Der am Ende anvisierte Stoff, aus dem Vorrat, wollte lieber ein Pullover werden und die anderen beiden waren mir zu unspektakulär. Bei Stoffe.de gabs ein schönes Reststück aus Jeansstoff mit Glitzer. Perfekt für Weihnachten aber leider nicht trocknergeeignet, was ich aber erst hinterher gemerkt habe. Nicht nur das der Glitzer die Oberfläche innen und außen fürchterlich kratzig machte, weil er als einzige Faser nicht eingelaufen war, nein der Stoff war in der breite auch knapp um die Hälfte geschrumpft und die Schnittteile passten nicht mehr drauf. Der Glitzerstoff ist jetzt zu Utensilos verarbeitet und für die Hose habe ich den schwarzen Stoff mit Nadelstreifen gewählt. Passend dazu gab es die Bluse aus blauem Baumwollstoff. Den Stoff habe ich mal in der Restekiste bei den Gebr. Berger in Berlin erstanden. Da ich den Schnitt schon drei mal genäht hatte, war der Nähprozess unspektakulär.

Das Outfit für den Zweiten Weihnachtsfeiertag ist zur Hälfte fertig. Schnitt für Rock und Hose sind von mir. Ob der Rock am Ende passen wird, werde ich sehen. Eigentlich hatte ich ja vor einen erprobten Schnitt zu nehmen, hab mich dann aber kurzerhand um entschieden und den Rock neu konstruiert. Da aber bisher nur der Schnitt hier rumliegt, komm ich gleich zum Wesentlichen, dem Pullover. Geplant war das gute Stück aus Wollwalk, aber irgendwie will der Stoff doch Weihnachtsgeschenk für meinen Liebsten werden. Dafür wollte der hellblaue Fischgrat-Hosenstoff zum Pullover werden (rechts im Bild). Und weil das Ergebnis so schön war, habe ich in der Restekiste von Stoffe.de tatsächlich noch ein schönes Stück Wollstoff  (links im Bild) gefunden, der für ein warmes zweites Exemplar gereicht hat.

Was jetzt noch fehlt ist das Kleid und der Rock. Wenn nicht noch irgendwelche Stoff-Katastrophen auf mich zurollen, müsste es eigentlich zu schaffen sein. Beide Schnitte habe ich noch nie erprobt und bin gespannt wie es am Ende ausgeht.

Was all die anderen fleißigen Näherinnen geschafft haben seht ihr hier.

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