FJKA zum Zweiten – Muster und Modellfrage

Eigentlich wollte ich es mir ja leicht machen und nach Anleitung stricken. Soweit der Plan. Ich hab bei Drops Design gestöbert und wurde fündig, hab dann aber noch mal meine Fotosammlung durchforstet und fand manches Interessantes und auch nach einem gemütlichen Nachmittag auf dem Sofa mit meinen gesammelten Strickmusterzeitschriften gab´s ne lange Liste, mit Ideen. Ich war auch schon versucht hier mit mehreren Jacken zu starten und mich weit, weit aus dem Fenster zu lehnen ….

Aber die rot/weiße Wolle muss weg und nachdem ich mich mit dem Musterprobestück beschäftigt hatte, war klar, nix dergleichen, ich will eine rot/weiß gestreifte leichte Jacke mit V-Ausschnitt und Raglanärmeln. Ich hab dann noch versucht eine halbwegs passende Anleitung bei Drops Design zu finden, aber irgendwie gab es nur eine und da war die angegebene Maschenanzahl (bei gleicher Wolle!?!) so jenseits von meiner Maschenprobe, das ich jetzt einfach drauflos stricke und im Verlauf entscheide wie es werden soll. Ich habe diesbezüglich eigentlich ganz gute Erfahrungen gemacht.

Soweit zur Ideenfindung wobei hier ja dann auch gleich die Fragen von Luise und Sylvia, die netterweise diesen Knit-Along organisieren, beantwortet sind. Die beiden haben die schöne Frage gestellt:

„Welche Anleitungen bevorzugt ihr, Zeitschriften, Bücher oder lieber aus dem Internet?
Haltet ihr euch stur an die Anleitung oder nehmt ihr die Anleitung eher als grobe Vorlage?“

Wie bereits erwähnt, sind die Materialkisten voll und da ich weder weitere Kisten besitze, noch leere Regalfächer zum lagern derselben vorrätig habe, muss das Frühlingsjäckchen aus dem Bestand gestrickt werden. Gewählt habe ich die gern verstrickte Alpakawolle von Drops Design. Da ich von jeder Farbe nur 200 g vorrätig habe, ist mehrfarbigkeit nicht zu umgehen und Maschenmuster quasi ausgeschlossen. Das wird mir sonst zu unruhig.

Zuerst habe ich mich an das berühmte Probestück gewagt und dafür statt des üblichen 10 x 10 cm großen Viereckes an ein 30 x 30 cm großes Stück gestrickt. Das macht sich irgendwie besser bei der Berechnung der Maschen in der Breite.

Da ich eher locker stricke und bei einer Strickjacke das Strickbild gern etwas fester hätte, habe ich für das Bündchen die Nadelstärke 2,5 und für den Rest Nadelstärke 3 gewählt.

Ich habe ein bischen mit der Streifendicke experimentiert, hatte auch noch einige Ideen zu anderen Strickprojekten und bin dann am Ende bei den dicken Blockstreifen geblieben (jeweils ca. 1 cm breit).

Danach erste Überlegungen auf dem Papier. Wie soll die Jacke aussehen. Tja und dann hab ich lustig drauf los gestrickt.

Links liegt die Maschenprobe und die runde Ringelwurst unter der Skizze ist das begonnene Jäckchen.

Beim fotografieren des ganzen Ensembles habe ich festgestellt, das ich offensichtlich zwei verschiedene Weißtöne in der Kiste habe. Da ich eher ein Sommertyp bin, wäre vermutlich wollweiß (im Probestück verwendet) die bessere Wahl und ich muss mich jetzt entscheiden, ob ich noch mal ribbel oder einfach weitermache. Na mal sehen wie ich mich entscheide. Am 19. März geht’s weiter mit genau diesen Fragen.

Bis dahin….

Verlinkt beim MeMadeMittwoch

 

 

 

 

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