Auf der Suche nach dem perfekten Hosenschnitt

Die „BrotundButter-Näherei“ Anfang des Jahres, hat mir vor Augen geführt, das ich dingend einen Satz gut funktionierender Standartschnitte benötige um „frustfrei“ meinen Kleiderschrank mit Lieblingskleidung zu füllen. Mangeln tut es mir an allem.

Da ich mit dem Nähen von (Kinder-)Hosen die meiste Erfahrung habe und was die Gestaltung betrifft ganz gut weis, was geht und was ich besser sein lassen sollte, dachte ich es wird leichter, wenn ich mit Hosenschnitten anfange.

Den Rahmen bilden zwei Kriterien:  der Hosenschnitt sollte gerade sein und auf keinen Fall sollte der Bund auf Hüfthöhe liegen. Gesucht habe ich wie immer im „pramo-Sammelsurium“ und gefunden hab ich dann einen Schnitt Ender der 70´er. Da es bei den Pramoschnitten nur Eingrößenschnitte gibt, habe ich mir einfach blind eine gerade geschnittene Hose in der richtigen Größe herausgesucht und zuerst das berühmt berüchtigte „Probemodel“ genäht.

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Zuerst war ich noch sehr skeptisch, insgesamt bin ich aber ganz zufrieden fürs erste. Die Hose ist sehr viel weiter ausgefallen als geplant, was aber nicht negativ ist. Ein paar kleine Änderungen hatte ich bereits vorgenommen, so bekam die Hose vorn Taschen (ohne ist irgendwie Mist) und die Falten vorn muste ich noch mal Ändern, da ich beim Nähen des Bundes irgendwie gemurkst habe. Beide Änderungen sind weiterhin änderungsbedürftig, die Taschen sperren auf und die Falten beulen.

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Wobei, wenn ich mir die Photos ansehe, das Resultat gar nicht mal so schlecht ist.

Rückansicht find ich ohne Beanstandungen okay und soll hier nicht vorenthalten werden.

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Also auf ein neues… Aber zuerst sind jetzt die Kinderlein dran. Dem großen Kind fehlen Sommerhosen, dem Mittleren und dem Kleinen ist irgendwie an allem mangelig. Was wachsen die nur auch so schnell? So wird mein Schrank nie voll.

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