Archiv für den Monat: Dezember 2015

Vorsätze

Gleich beginnt das Neue Jahr und eigentlich wollte ich doch noch…..

Eigentlich nehme ich mir traditionell nichts vor, aber in diesem Jahr gibt es doch ein paar Kleinigkeiten die ich gern ändern möchte. Zuerst würde ich gern Sätze wie den Ersten dieses Beitrags seltener sagen und denken. Langsamer leben, immer eins nach dem anderen, nicht immer alles gleichzeitig und zwar sofort. Schneller werd ich so nicht, aber ich denke auch nicht wirklich viel langsamer.

Dann wären da noch so ein paar Kleinigkeiten, mehr (oder überhaupt) Yoga, ein mal pro Woche ein Beitrag im Blog, öfter mal an MEINEN Kleiderschrank denken und vor allem füllen…. und so manches bei dem ich mir noch nicht traue es in Worte zu fassen, um nicht unnötigen Druck aufzubauen.

In diesem Sinne und jetzt…… Ruuuuuuuhhhhhtttttsch und platsch. Euch eine weiche Landung

Rike

Zwischen den Jahren

Da find ich doch zwischen den stressigen Tagen ein paar freie Minuten um einen neuen Beitrag zu verfassen und dann hat mein Blog vor lauter Langeweile vergessen das es mich gibt und mir den Zutritt verweigert. Aus den geplanten Minuten wurde Stunden bangen zitterns, in denen ich wehement Einlass forderte und nun: „Gott sei Dank“ bin ich drin und ich kann berichten… .

Im letzten Beitrag schrieb ich bereits, das ich wie im Wahn Mützen strickte und daran hat sich im weitesten Sinne fast nichts geändert. Nicht das ICH nähfaul geworden wäre, nein! meine alte Singer war inzwischen so ausgegrackelt, das mir jede Freude abhanden gekommen ist. Da ich und die Singer von je her nicht das beste Verhältnis hatten, durfte ich mir eine Neue kaufen. Mein Mann hielt das gejaule des Motors nicht mehr aus und da ich ein dringend benötigetes Nähfüsschen nicht auftreiben konnte, durfte die Jagd beginnen.

Zugegeben, das liegt mir gar nicht und Nähmaschinenkauf, das weiss ich jetzt, ist eine Wissenschaft für sich. Auf was man da alles achten muss, Anpressdruck des Nähfüsschens, wie viel Stoff übereinander getürmt werden kann um am Stück vernäht zu werden, welche Stoffe können vernäht werden……

Ein mal kurz im Lieblingskurzwarenladen zu lang mit der Inhaberin über das Thema geschnattert und ich war vollends verwirrt. Nach langem hin und her wurde es dann eine Husqvarna/Viking Emerald 118, denn erstens ist sie unverschämt leise (gut für den Familienfrieden), zweitens hat sie Drehknöpfe und kein Display (also mechanisch, das liegt mir mehr), allgemein gute Kritiken und ausreichend Features, die ich auch in großen Teilen nutzen werde.

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Die Neue im Nähzimmer

Im Moment teste ich die Maschine, insofern meine lieben Kinderlein mich denn lassen. Netterweise wird mir vom Händler eine zweiwöchige Probezeit zugestanden, die ich denn auch Nutzen werden.

Anfangs war ich sehr skeptisch. Nach dem auspacken fand ich sie im Vergleich  zu meiner alten wuchtigen Singer, etwas hiefrig, dann aber änderte sich das Bild sehr rasch. Es macht Spass! Nachdem ich mich damit abgefunden hatte, das im Gradstich die Nadel nur noch mittig und links manuell einstellbar war (die Singer hatte links/mitte/rechts), dafür aber stufenlos!, gings los.

Die erste Hose ist fast fertig und das Nahtbild ist der Knaller, der Faden ist nicht einmal gerissen und sie schnurrt so sagenhaft leise, das ich nebenbei Radio hören könnte. Einzig das versäumen im ZigZagstich macht mich noch nicht restlos glücklich, könnte aber auch am Stoff liegen oder an meinem Unvermögen, da möchte ich mich noch nicht festlegen.

 

Sonst gibt es noch zu berichten, das die Stulpen bereits ihre Empfängerin erreichten und für gut befunden wurden. Leider war die Fertigstellung so knapp, das es nicht mehr zum Foto reichte. Ebenso erging es zwei netten Mützen die ich meinen Brüdern zu Weihnachten gestrickt habe. Beide wurden für gut und bequem befunden. Da mein Sohn noch eine Mütze braucht, wird es da sicherlich irgendwann noch einen Nachtrag geben.

In diesem Sinne wünsche ich allen ein Frohes Neues Jahr und einen guten Rutsch in das selbe….

Mützen, Mützen, Mützen

Nachdem ich vor ein paar Wochen fast ausschließlich virtuell unterwegs war, habe ich mich in den letzten beiden Wochen dem Strickfieber hingegeben. Entstanden sind bereits fast 9 Baskenmützen gleichen Typs in 6 unterschiedlichen Farbvarianten.

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Werden sollen es vorerst 12, um dann versuchsweise in einem Regalefachgeschäft und bei Dawanda zum Verkauf angeboten zuwerden. Ob das was wird…. wird sich zeigen. Ich bin gespannt.

Ich finde sie sehr schön.  Das Garn besteht zu 100% aus feiner Alpacawolle, die ich im Winter am liebsten verstricke. Die unterschiedlichen Breiten für die Tellerform der Baskenmütze, erreiche ich durch den Einsatz verschiedener Nadelstärken (hier eine Variation von 2 bis 4).

Für fiese Minusgrade ist sie glaube ich nicht so sehr geeignet, da sie relativ locker gestrickt ist, aber ich wollte gern mal eine etwas schickere Mütze haben. Das grauklammkalte Berliner Matschwinterwetter erlaubt, gerade wenn man im wesentlichen Kinder, auf dem Rad und mit den Beinen, durch die Gegend transportiert, meist nur die praktische aber durch und durch unelegante Outdoorklamotte. Ein Thema über das ich mich jetzt unendlich auslassen könnte … . Geplant ist noch eine etwas festere Mütze aus dickerem Garn, aber dafür muss ich erst noch jede Menge Strickproben anfertigen, damit ich die Anleitung auf das neue Garn umrechnen kann.

Ansonsten drückt der Weihnachtsfertigungsstress, doch dazu demnächst mehr.