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Wider die Vernunft – WKSA 2017

Jedes Jahr will ich so gern ein schickes Weihnachtskleid nähen und jedes Jahr kommt mir dann blöderweise Weihnachten dazwischen.

Der Jahresendspurt ist jedes Jahr stressig und genaugenommen DER GRUND, warum ich Weihnachten nicht nur fürchte sondern regelrecht hasse. Dieses hetzen von Termin zu Termin, das noch schaffen müssen von irgendwelchem Quatsch, das Bedenken und besorgen der Geschenke … .

In diesem Jahr gibt’s noch mal zwei Schippen oben drauf, denn nun bin ich auch noch so richtig echt berufstätig. Also hatte ich beschlossen, das ich den WKSA auch in diesem Jahr ausfallen lasse. Hab ja eh wirklich gar keine Zeit. Überhaupt nicht! Die Vernunft in mir hat gesagt: „Ist jetzt so und Schluss!“ und ich hab´s eingesehen und es war okay.  Bis…

Ja bis, die Ankündigung des WKSA kam. Da kam plötzlich so ein klitzekleines bischen Trauer in mir auf. Aber ey, es geht nicht. Echt! Da ist kein fitzelchen Zeit zum nähen und zum bloggen gleich gar nicht.

Naja und dann kamen die ersten Beiträge. Lesen, so ein bischen wenigstens, darf man ja trotzdem … dafür war noch Zeit, so kurz vor dem einschlafen. Irgendwie wurde dabei aus dem bischen Trauer eine Mischung aus Trotz und Hoffnung, gepaart mit Wahnsinn. Je nach Tageszeit, war mal die eine Stimme in mir lauter, dann mal die andere.

Vorgestern fand ich mich im Nähzimmer wieder, in alten Schnittmustern wühlend, denn eigentlich wollte ich nur nach einem Foto suchen. So als Beispiel für ein Kleid, das mir eventuell für ein Weihnachtskleid im Kopf herumschwirrte. Am Ende lag eine Liste vor mir mit Schnittideen und Projekten die mich locker bis zum WKSA 2018 beschäftigen.

Die Stimme der Vernunft in mir brüllte: „Wenn Du jetzt schon so anfängst! Du spinnst doch total! Du bist doch  jetzt schon irre, was soll das erst in einem Monat werden?!.“

Okay, okay ich lass das. Menno! Für einen Tag hatte die Vernunft gesiegt.

Heute nun lag ich kurz auf dem Sofa und da viel mir siedend heiß ein, das ich ja drei offizielle Weihnachtstermine habe, zu denen ich echt absolut nichts anzuziehen habe.

Da war die Vernunft erst mal sprachlos und das nutz ich jetzt aus.

Der Plan!

Wie gesagt, drei Termine stehen an:

A) Heilig Abend mit Kirchgang

B) Erster Weihnachtsfeiertag, an dem ich in meinem Zweitjob arbeiten darf und an dem neben der Arbeit noch ein Weihnachtskäffchen im Kreise der Kollegen ansteht.

C) Die familiäre Schlacht um die Gänsekeulen am zweiten Weihnachtsfeiertag.

Was hab ich mir überlegt?

Für A) träume ich schon lang von einem rotkariertem Wollkleid, so in etwa diesem Stil aber mit Ärmeln:

Pramo 4/70

beim durchblättern der alten Pramos kamen aber auch noch diverse andere Kleider ins Spiel:

Pramo 1/71 Abb. 34
Pramo 12/72 Abb.12 und Abb.13
Pramo 2/72 Abb. 16
Pramo 11/71 Modell 2-0075
Pramo 7/71 Abb. 5

Man sieht: In alten Schnittmusterzeitschriften wühlen ist schön, aber es erleichtert die Entscheidungen nicht wirklich.

Für den Zweiten Termin brauche ich als niemals Rock-/Kleidträger was hosiges, da ich bei allem Weihnachtskaffeeklatsch eigentlich zum arbeiten da bin und mich gut bewegen können sollte.

Da ich Hosen gern und viel nähe, aber ich  noch immer nicht den perfekten Schnitt gefunden habe, probiere ich mal wieder was ganz neues. (Höhö, der Irrsinn lässt grüßen. Die Vernunft in mir sagt grad: „Das geht garantiert schief!“).

Pramo Spezial 1979 Abb.34

oder:

Pramo Spezial 1979 Abb 21

Für den letzten Termin näh ich mir einen schönen Rock und ein nettes Oberteil nach eigenen Schnitten. Dazu aber irgendwann mehr. Und eigentlich brauch ich noch eine schicke Jacke….. .

So jetzt aber ab zum WeihnachtsKleidSewAlong des MeMadeMittwoch. Da findet nämlich schon seit Sonntag das erste Treffen zum Thema „Wir haben so viele Ideen“ statt.

Ja die hab ich und ich. Ein ganz fettes DANKE den Organisatorinnen  Katharina/sewing addicted, Nina/Kleidermanie und Claudia/bunte kleider für die Zeit und die Mühe, die Ihr Drei uns Nähverrückten opfert.

Ach ja und falls die Vernunft in mir wieder erwacht, hab ich auch gleich die beste Ausrede der Welt. Nähabstinenz führt bei mir immer zu Frustabbaubelohnugskäufen von Stoff und wenn ich noch länger nur träume, komm ich demnächst nicht mehr durch die Tür des Nähzimmers und das wolln wa doch nich. Oder? Da baun wa doch lieber den bereits entstandenen Stau etwas ab und wenn se Recht hat, die olle Vanunft, na dann darf se och sagen: „Siehste hab ick Dir doch gleich jesacht.“

Wobei, ich glaub die Vernunft spricht hochdeutsch.

In diesem Sinne eine Frohe Vorweihnachtszeit. Ab Sonntag geht’s mit dem WKSA weiter mit dem zweiten Termin: „Ich habe mich entschieden und sogar bereits Stoff“.

Den hab ich, aber sowas von.

Rike

 

 

 

 

 

FJKA 2017 – 1. Zwischenstand

„Erstes Zwischentreffen und ich bin gut im (Strick)-Fluss.
Oh nein! Da gibt es einige Schwierigkeiten und aufgetrennte Reihen…“

…oder warum treffen wir uns heute. Es ist wieder so weit, alle Frühlingsjäckchenstrickerinnen treffen sich heute unter dem Dach des MeMadeMittwochs, um zu berichten.

Kurz gesagt, ich bin zufrieden. Bei unserem letzten Treffen sah es ja kurz so aus, als würd ich schon am Anfang mit ribbeln beginnen. Da hatte ich doch tatsächlich zwei verschiedene Weißtöne in der Kiste und den schöneren am Probestück verwendet. Aber dann handelte es ich um eine Einzelknäuel und so entfiel die Frage ob ich noch mal anfange. Puh! Noch mal Schwein gehabt.

Wenn man das ganze so schön ausbreitet, wie auf dem Bild, kann man durchaus schon erkennen, wohin die Reise gehen könnte. Die Jacke wird in einem Stück gestrickt, begonnen habe ich am unteren Rand. Die Ärmel sind auch schon fertig und werden jetzt als Raglan eingestrickt.

Zeitlich bin ich ebenfalls bester Dinge und träume heimlich von einem zweiten Jäckchen (die Vorratskiste ist noch gut gefüllt).

Haken tuts ein bischen am Design. Eigentlich hatte ich vor, die Jacke nach einer Anleitung von Drops Design, dem Jäckchen City Stroll zu stricken.

Aber die Jacke hat keine Raglanärmel und ist auch nicht aus einem Stück gestrickt, was bedeutet, das ich beim zusammennähen mit den Streifen sehr genau sein muss. Und selbst wenn ich genau bin, sieht es am Ende trotzdem nicht optimal aus. Also hab ich nach meinen Maßen ohne Plan einfach drauf los gestrickt.

Ein Punkt der mir an dem Model sehr gut gefallen hat, war der V-Ausschnitt. Tja und da hakt es grad gewaltig. V-Ausschnitt find ich im Grunde immer noch sehr schön, allerdings vermittelt mir mein rot/weiß geringeltes Gestrick das Gefühl, das die Form/der Schnitt ein anderer sein möchte. Weniger Damenhaft, eher frisch-frech, ganz anders.

Hmmmm? Und dann kommt mir doch glatt der Zufall zur Hilfe. Ich setz mich an den Computer um diesen Beitrag zu schreiben, öffne den heutigen Gastgeberbeitrag des MMM, scrolle bis nach unten um zu sehen, wie viele schon dabei sind und stutze…

Hä? Hab ich schon geschrieben? Aber ich wollte doch erst jetzt….? ….???….? Da seh ich mein rot geringeltes Gestrick, bereits veröffentlicht.

Natürlich bin ich nicht plemplem. Bekränzt (ich weis leider nicht wer sich genau dahinter verbirgt) hat sich von meinem Inspirationsbeitrag inspirieren lassen und wenn ich das recht verstehe verstrickt sie die Originalanleitung in sehr ähnlichem Muster. Na wenn mir das jetzt nicht die Entscheidung abnimmt. Ich seh am Ende die Jacke wie sie geworden wäre, wenn meine Wolle nicht ständig Ideen in mein Ohr flüstern würde und folge ab jetzt dem Faden der spontanen Eingebung.

V-Ausschnitt entfällt also und ich stricke jetzt weiter gerade hoch, bis zum Hals, dann gibt’s ein Bündchen anlag dem Saumbündchen. Offen lass ich mir jetzt die Fragen wie ich die Blenden stricken werde.

Ich find mein Jäckchen sehr dünn und da ich leicht fröstele, kam mir die Idee eventuell ein Jerseyfutter hineinzunähen und die Jacke mit einem Reißverschluß vorn zu schließen. Dagegen spricht, das ich für die Blende ca. 3 cm Platz gelassen habe und die Jacke vorn eventuell zu kurz sein wird. Na mal sehen was sich noch so ergibt. So jetzt werd ich mal lesen was die anderen schon geschafft haben. Einen herzlichen Dank an die Organisatorinnen des FJKA 2017.

 

Eigentlich wollte ich ja …. (Idee zur Knopfaufbewahrung)

…. öfter mal schreiben …. längst geschrieben haben …. schon letzte Woche am MeMadeMittwoch teilnehmen…. , aber mir kamen 9 Knöpfe dazwischen und das kam so.

Einer der Hauptgründe für meine Nähtätigkeit ist, das mir Kaufkleidung meist nicht passt. Das wiederum führte dazu, das ich schon seit längerer Zeit  unter anderem mit Hosenschnitten herumexperimentiere. Jetzt bin ich fast am Ziel, die Traumhose liegt fast fertig auf dem Tisch. Aber eben nur fast, denn der Hose fehlen neun passende Knöpfe.

Drei am Hosenbund und jeweils drei Zierknöpfe an den Beinen.

Im Grunde ein leicht zu lösendes Problem. Entweder man schöpft aus den Vorräten oder kauft einfach im Fachgeschäft um die Ecke.

Ich dachte mir die Vorräte müssten doch das Problem lösen, hatte ich doch kürzlich eine sehr umfangreiche, unsortierte Sammlung, zu meinen recht zahlreichen Knöpfen hinzugeerbt.

Große Kiste ausgekippt und munter drauf los sortiert. Dann kamen die Kinder und schupsdiwups, haben die kleinen helfenden Hände auch die bereits vor Jahren sorgsam sortierten Knöpfe und mühsam aufgefädelten Knöpfe auseinandergezupft und dazu gekippt.

Jeah! Mutterliebe auf eine harte Probe gestellt und bestanden.

Es stellte sich dann heraus, das es doch tatsächlich verdammt viele Knöpfe sind. Während ich sortierte und fädelte, fanden sich immer mehr ausgesprochen schöne Exemplare. Viele offensichtlich sehr alte, für die Kiste viel zu schön.

Das mit dem auffädeln war auch nervig und  nicht wirklich praktikabel. Deswegen habe ich feste Pappe mit schönem Papier beklebt, und darauf die Knöpfe mit Fixierkleber befestigt. Der Vorteil ist, das ich die Knöpfe jederzeit abprütteln kann ohne das Pappe oder Knopf schaden nehmen

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ein ganz winzig kleiner Ausschnitt aus der Knopfsammlung

Falls das jetzt jemand nachbasteln mag, noch mal im Detail:

Pappestück, am besten eignet sich ein Stück aus einem festen Karton, mit Geschenkpapier umkleben (z.B. mit Tapetenkleister). Trocknen lassen und dann mit Fixierkleber Knöpfe aufkleben. Ich habe hier FixoGum der Firma Marabu benutzt. Falls es ein ähnliches Produkt von einer anderen Firma gibt, geht das natürlich auch, ich kenne nur eben keines. Was ist das besondere an dem Kleber: Der Knopf bleibt haften, solange wie ich das möchte. Brauche ich einen Knopf, lässt er sich problemlos lösen, die Kleberreste kann man einfach mit dem Finger abrubbeln. (Achtung! keine Erfahrung mit der Langzeitwirkung des Klebers, dewegen erfolgt Nachahmung auf eigene Gefahr! Laut Herstellerangaben ist er nicht alterungsbeständig.)

Der Vorteil ist, das man alle Knöpfe übersichtlich auf den Pappen hat. Man kann sie auch super an die Wand hängen, denn das sieht auch echt schön aus.

Ich sortiere nun schon seit eineinhalb Wochen und hoffe das ich dann am nächten Mittwoch meine hoffentlich fertige Hose präsentieren kann.

Also bis hoffentlich MeMade am nächsten Mittwoch.

Alles Liebe

von Rike

 

„Herbst – Plan – Along“ zum zweiten

Nu aber fix! Das Linktool von Frau Siebenhundertsachen ist nun schon seit Montag offen und ich hab den Beitrag immer noch nicht im Kasten.

Worum ging es da noch mal?

Ach ja. Kreativpläne für den Herbst schmieden und dann noch Materialrecherche. Was brauch ich so, was hab ich noch, was muss ich noch besorgen.

Für mich ist das mit der Planung des Materials immer etwas schwierig. Ich kauf sehr gern und vor allem gern zu viel. Dem gegenüber steht eine stark begrenzete reale Lagerkapazität und eine noch viel kleinere geistige Speicherkapazität für die Übersicht über all die vielen Schätzchen. Wenn ich ein Projekt im Kopf habe kauf ich am Ende meist neu, weil vergessen habe, was da noch alles lagert. Deswegen habe ich mir eine strenge Kaufdisziplin auferlegt. Bedeutet: ein Projekt planen – Materialcheck – Einkauf – abarbeiten – nächstes Projekt. Eine exakte Materialplanung für alle Projekte auf einmal geht bei mir auf Garantie schief. Zumal ich mir gern auch noch mal alles ganz anders überlege.

Trotzdem versuch ich hier mal der Aufgabe gerecht zu werden. Zuerst die Bestandsaufnahme:

Projekt Nr. 1: Hosen für die Kinder

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3 bis 5 Hosen in Größe 116 – Mein kleines Kind mag nur Hosen aus Sweatshirtstoff und/oder Jersey. Hier werde ich für 2 Hosen noch Stoff anschaffen müssen. Ansonsten habe ich jede Menge Bunte Nickistoffe und einen lustigen Sweatshirtstoff mit kleinen Sternchen.

3 Hosen in Größe 134 und nochmal in Größe 140. Jede Menge Jeansstoff vorhanden. Ich brauch lange Papierbahnen/Makulaturtapete um den Schnitt der Hose in Gr. 140 neu zu entwickeln.

Projekt Nr. 2: Alltagskleidung Herbst- und Wintertauglich für mich

Hosenstoff vorhanden, Jerseystoff für die Oberteile fehlt noch, Wolle für Socken und Pullover/Strickjacken: Mangelware.

Projekt Nr. 3: Stuhlkissen

Ich hatte ja glaub ich schon angedeutet, das ich dazu eigentlich keine Lust habe. Stuhlkissen sind mit 3 kleckernden Kindern im Haus nicht wirklich eine Alternative zum abwischbaren Holzstuhl.

Nun gut der Mann wünscht sich die Dinger…

…. aber muss es denn wirklich Jacquard Stoff sein der silbrig glänzt?

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Ja es muss! Er hat ihn schon angeschleppt. Mal sehen ob ich auch blind nähen kann und blind essen. Ich mag Jacquard nicht. Neee! Ich find den so gruselig.

Projekt Nr. 4: Fenstergestaltung

Ich hatte mich ja noch nicht so recht festgelegt, wohin die Reise gehen wird. Klar war nur das Alte muss weg und Neues muss her. In den Kommentaren zu meinem ersten Beitrag gab mir Ulrike (Danke noch mal) den Tip es doch mal mit filzen zu probieren. Klassisch filzen kann ich gar nicht, experimentiere aber sehr gern mit gestrickten Teilen, die ich im Anschluss der Waschmaschiene überlasse. Bei der Suche nach Strick-/Häkelanleitungen fand ich dann eine nette Anleitunge zu …, was ist das eigentlich?

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Am ehesten kommt es an Stickarbeiten heran. Ich habe schon ein bischen mit der Methode herumexperimentiert (dazu andermal ausführlicher) und bin noch nicht ganz zufrieden. Vor allem die Produktionszeit spricht sehr gegen einen Blättervorhang, da ich 3 sehr große Fenster gestalten muss. Vieleicht wird es am Ende eine kleinere Fensterdeko für ein anderes, kleineres Fenster. Im Moment verwurste ich Material aus den Restekisten. Brauch also nix.

Projekt Nr. 5: 2 Puppen fürs kleine Kind

Ich brauche:

haufarbenes Fimo, Draht der mehrfaches biegen übersteht, Füllwatte und hautfarbenen Stoff für den Körper, jede Menge Stoffreste für die Kleider, Märchenwatte für die Haare

Alles noch da.

Manches fehlende werd ich sicher noch kaufen, einiges unerwartet finden und garantiert überleg ich mir diverses noch mal anders. Auch wenn der Herbst  – Plan – Along hier endet, ich werd über die Ergebnisse berichten.

Euch einen schönen Tag

Rike

 

 

 

Herbstpläne 2016

„Lesen gefährdet die Dummheit!“ Diese Warnung wird mir immer auf dem Kassenbon meiner Lieblingsbuchhandlung mit auf den Weg geggeben. Inzwischen kann ich dem ein weiters Warnsprüchlein hinzufügen:

„Bloglesen gefährdet die Faulheit!“

Frau Siebenhundertsachen, deren Blog ich im Rahmen des „Brot und Butter – Sewalongs“ kennen und schätzen gelernt habe, stiftet zum Herbst Plan-Along 2016 an.

Mein erster Gedanke war: „Gott sei Dank, dazu fällt mir ja gar nichts ein und ich hab ja auch gar keine Zeit.“ Kaum war das elektronische Ding aus, krochen auch schon die ein oder anderen Ideen aus den grauen Zellen und forderten Umsetzung. Verdammt! Um dem bunten Treiben im Kopf Einhalt zu gebieten, geb ich jetzt nach und beteilige mich umgehend.

Also! Was steht an? Erlaubt ist jede Form des handwerklich-kreativen Ausdrucks, der sich in den nächsten 2 bis 3 Monaten umsetzen lässt. Oha!

Bei mir stehen zu einem guten Teil „Muss-Projekte“ und zu einem etwas kleineren „Könnte und Sollte-Projekte“ an.

Zu den Muss-Projekten gehört im Moment ausschliesslich diverses Nähtrallala und ein wenig Gestrick.

Projekt Nr. 1

Alle Kinder sind, unverschämterweise in den Ferien gewachsen und brauchen dringend neue Kleidung. Deswegen:

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Hosen! Je Kind mind. 3 Stück, für das kleine Sandkastenspielende eher 5 und jede Menge Socken.

Projekt Nr. 2

In meinem Kleiderschrank herscht immer noch gähnende Leere, deswegen für mich:

2 etwas wärmere Hosen

2 – 4 langärmelige Shirts

2 Pullover/ Strickjacken (gestrickt)

3 paar warme Socken (gestrickt)

Projekt Nr. 3

Der Gatte wünscht Stuhkissen. Ich habs versprochen, da muss ich wohl durch. Mindestens 5 Stück.

Projekt Nr. 4

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Große Fensteröffnungen laden Vögel gern zum durchfliegen ein. Pech für den Vogel, wenn das Fenster dann gar nicht offen stand. Deswegen haben wir im letzten Herbst die Scheiben mit bunten gebastelten Laubblättern beklebt, die inzwischen etwas unschön ausschauen. Die werden wir jetzt mal erneuern. Vielleicht ein Vorhang aus aufgefädelten Kastanien? Ein klassisches „Könnte und Sollte-Projekt“.

Projekt Nr. 5

Am 21. Dezember beginnt rein kalendarisch der Winter und da 3 Tage später schon Weihnachten ist, wäre es schlau mit dem basteln der Weihnachtsgeschenke im Herbst zu beginnen. Projekt Nr. 5 wird daher in den nächsten Monaten je nach Ideenlage und Wunschäußerung der Liebenmein, ergänzt und erweitert.

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Bereits mit Heulkrampf angefordert wurde ein „Anna und Elsa Puppenset“ in Barbiegröße. Da ich es nicht über mich bringe, für hässlichen chinesischen Billigplunder Geld auszugeben und vom all anwesenden „Anna und Elsa -Merchandising Wahn“ sowiso optimal genervt bin, gibts jetzt eine handgefertigte Anna und eine Elsa für das kleine Kind. Gott sei Dank ist das Kind nicht besonders Markenfixiert. Ich hab schon ewig keine Puppen mehr gebastelt und freu mich drauf.

Das wärs jetzt erst mal im groben. Da kommt sicher noch manch ungeplantes quer. Bis dahin…

Rike